Das Spiel mit dem Schamgefühl – wie Datendiebe Porno-Seiten benutzen, um Malware zu verteilen

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In unserer „Übersicht der gemeldeten Seiten“  können Sie sich durch die Auflistung aller Websites lesen, die von uns als bedenklich bzw. als gefährlich eingestuft wurden. Diese Seiten haben sich des geprüften Verdachts schuldig gemacht, nach dem Seitenaufruf sogenannte Phishing-Angriffe auf personenbezogene Informationen auszuüben oder den heimischen PC mithilfe von Schad-Software (Malware) zu infizieren.

Nimmt man diese Auflistung genauer unter die Lupe, fällt vor allem auf, dass es Webseiten mit pornografischen Inhalten sind, die vermehrt als gefährlich klassifiziert werden. „Kein Wunder!“ möchte man sagen. Denn bereits 2013 zeigte eine Analyse der Similarweb-Forschung, dass zum damaligen Zeitpunkt 12,5 Prozent aller Seitenaufrufe in Deutschland auf Porno-Webseiten zurückzuführen waren.

Pornografische Webseiten sind durch die (weltweit) konstant hohen und stetig wachsenden Aufrufzahlen also zu einem wichtigen Geschäftszweig für Webseitenbetreiber geworden. Dieses Wissen machen sich dementsprechend auch Kriminelle zu Nutze – vor allem wegen der großen Relevanz, der starken Nachfrage und der, für viele immer noch heiklen Thematik.

Bundestrojaner mit Aufforderung zu bezahlen

Gelingt es den Hackern, dem potentiellen Opfer anhand einer möglichen Copy-Right-Verletzung vorzutäuschen, dass sein Konsum plötzlich in der Öffentlichkeit steht, fühlen sich viele Nutzer ertappt und scheuen den Schritt zur Hilfe. Wer sich deshalb ohne den entsprechenden Schutz auf der falschen Website aufhält, der läuft Gefahr, bald digitale Post zu bekommen. Bekannte Beispiele sind u.a. gefälschte E-Mails mit Zahlungsaufforderungen oder ein (nicht so leicht zu umgehender) Hinweis der angeblichen Bundespolizei, der sich über den Bildschirm legt und zur Zahlungsbegleichung der Straftat auffordert – auch bekannt als Bundestrojaner.

Malware-Attacken und fingierte Webseiten greifen sensible Daten ab

Auf stark frequentierten Webseiten mit pornografischen Inhalten besteht demnach ein erhöhtes Risiko des Malware-Befalls. Nur, wie kann man sein Betriebssystem vor Malware schützen? Generell sollte die Aktualisierung des Computers und der darauf befindlichen Software einen hohen Stellenwert genießen, um potentielle Sicherheitslücken zu schließen. Darüber hinaus raten wir Ihnen, dass Sie sich die Unterstützung eines aktuell gehaltenen Antiviren-Programms sichern, das Ihren PC gegen die mögliche Gefahr verteidigt und bösartige Schad-Software bei Befall direkt in die Quarantäne schickt.

Neben dem Einsatz von Malware, die gezielt auf seriösen Webseiten platziert wird, nutzen Datendiebe das Mittel des Website-Phishings, um sensible Daten des Opfers zu ergaunern. Das Prinzip dahinter ist so einfach wie wirkungsvoll: Potentielle Opfer werden auf fingierte Webseiten gelockt, um sich dort beispielsweise zu registrieren oder etwas herunterzuladen. In Bezug zur Thematik versprechen diese Webseiten häufig besonders hochwertige, pornografische Inhalte, die sich allerdings hinter einem Account-Zwang verstecken.

Ein weiteres Beispiel ist das Bereitstellen eines aufreizenden Videos – viele dieser Website-Verlinkungen finden übrigens häufig auch den Weg in soziale Medien. Dieser vermeintliche Clip lässt sich allerdings nur abspielen, wenn man den benötigten Player vorab herunterlädt. Der Download enthält jedoch in den meisten Fällen bösartige Schad-Software – auf das versprochene Videomaterial warten die ahnungslosen Opfer dann natürlich vergebens.

Browser Security gibt Ihnen Auskunft über Phishing-Sites und Seiten unter Malware-Verdacht

Wer sich diesem ganzen Spießrutenlauf entziehen will, der lässt sich, neben den eigenen Mitteln zur Vorbeugung (aktuelle Updates, Antiviren-Tool usw.), von unserer kostenlosen Browser Security Erweiterung unter die Arme greifen. Browser Security gibt Ihnen Auskunft über Webseiten, die eine Gefahr für Sie darstellen können. So verhindern Sie von vornherein, dass Datendiebe mit Ihren personenbezogenen Informationen dreiste Abzocke betreiben und Ihnen auf diese Weise empfindlichen Schaden zufügen.

Über Browser Security

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