Davor schützt auch keine Kombiwette – Phishing-Mail tarnt sich als Sportwettenanbieter

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Laut einer Meldung der österreichischen Vertretung von “mimikama – Zuerst denken – dann klicken” sind erneut gefährliche Phishing-Mails im Umlauf. Aktuell haben es die kriminellen Verfasser auf vermeintliche Kunden des Sportwettenanbieters bet-at-home abgesehen.


 

Person, die nach einem Geldschein in der Hand einer anderen Person greift

Phishing-Kampagnen sind ein beliebtes Mittel, um schnell an Daten und letztendlich auch an das Geld potenzieller Opfer zu gelangen (Bild: Flickr.com/ David Goehring)

Die Masche hinter dieser Art des Internetbetrugs ist grundsätzlich gleichbleibend und trägt nicht umsonst die Bedeutung des Fischens in sich. Im Prinzip versenden die Betrüger eine täuschend echte Fake-Mail (im übertragenen Sinne also den digitalen Angelhaken) in die trüben Weiten des Internets – mit der simplen Hoffnung, aus der schieren Masse an potenziellen Opfern heraus ein paar gezielte Treffer zu setzen.

Dieses Mal ist der deutsche Wettanbieter bet-at-home Ziel der Betrüger, die im Namen der Sportwetten-Webseite eine Phishing-Kampagne gestartet haben. Darüber hinaus sind auch Online-Casinos betroffen und es ist davon auszugehen, dass sich weitere Webseiten aus diesem Segment in die Liste der potenziellen E-Mail-Adressaten einreihen werden.

In ihrem Blog-Post beschreibt die Initiative zum Schutz vor Internetmissbrauch, dass die Kriminellen auf die Schiene des Rechnungsbetrugs aufspringen, indem sie unter dem digitalen Briefkopf von Anbietern wie beispielsweise bet-at-home Rechnungen versenden. Die ahnungslosen Opfer, die entweder selbst ein Konto bei besagtem Wettanbieter haben oder sich einfach nur von der angeblichen PayPal-Rechnung unter Druck gesetzt fühlen, werden auf diese Art zur Zahlung eines Betrags genötigt.

Besonders hinterlistig: Zum einen deckt sich der Name des Empfängers meist in der E-Mail, zum anderen sehen diese Mails dem originalen Design von verifizierten PayPal-Rechnungen zum Verwechseln ähnlich. Klickt man sich als Opfer im Folgenden durch die Verlinkungen, wird man daraufhin zu einer ebenfalls täuschend echt nachgebauten Seite des  PayPal Konto-Log-ins weitergeleitet, wo man den Betrügern anschließend unwissentlich die persönlichen Log-in Daten übermittelt.

Hier ist also Vorsicht geboten! Sollten Sie sich in der Zukunft unsicher über die Herkunft der eingegangenen E-Mail sein, können Anti-Phishing-Tools die Lösung darstellen. Darüber hinaus gibt es Mittel und Wege, die Echtheit einer Mail zu verifizieren.

In unseren vorangegangenen Blog-Posts werfen wir einen genaueren Blick auf Phishing-Mails und auf die Praktiken dahinter, mit denen sich Cyber-Kriminelle Erfolge erhoffen.

  1.  “Phishing for Information: Das Konzept dahinter und die Praktiken der Betrüger
  2.  “Vorsicht vor Phishing – So schützen Sie sich vor den betrügerischen E-Mails”

Über Browser Security

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