Identitätsdiebstahl – So schützen Sie sich effektiv vor Missbrauch der persönlichen Daten

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Anonymität im Netz ist sowohl Fluch als auch Segen – Netzneutralität, freier Meinungsaustausch und die ungefilterte Weitergabe von Informationen sind zentrale Bestandteile der Errungenschaften, die uns das Internet liefert. Das Handeln hinter Pseudonymen fördert andererseits auch kriminelle Energien, diese Kanäle gegenüber ahnungslosen Opfern auszunutzen.

Zwar gibt es Mittel und Wege, um gegen Netz-Kriminalität vorzugehen. Doch sind die eigenen, personenbezogenen Informationen wie Adresse, Kreditkarteninformationen oder Passwörter bzw. Zugangsdaten erst mal in den falschen Händen, ist der Schaden für den Betroffenen oft sehr kostspielig und eine Aufklärung des Deliktes kaum erfolgsversprechend.

Aus diesem Grund sind ein vorbeugender Schutz und die umfassende Auskunft über potentielle Gefahrenquellen die bessere Option, als auf die Mechanismen der Aufklärung von Internet-Betrugsfällen zu setzen.

Was ist Identitätsdiebstahl und weshalb ist er so lukrativ?

Diese Form des Internet-Betrugs ist der personenbezogene Schaden, der jemandem entsteht, dessen private Informationen von einem Dritten mit kriminellen Absichten entwendet werden. Auch im Internet ist ein Betrugsdelikt nicht ohne Folgen für den Täter – die Anonymität macht die Aufklärung solcher Vorfälle allerdings zu einer Suche nach der „Nadel im Heuhaufen“.

Wissen bzw. die Information hat sich zu einem wesentlichen Wirtschaftsfaktor entwickelt – „Wissen ist Macht“ wusste diesbezüglich bereits Francis Bacon, englischer Landsmann und Philosoph. Deshalb ist es besonders kritisch, dass in unserer heutigen Gesellschaft die Herausgabe persönlicher Informationen ein kaum zu umgehender Prozess ist, um die meisten Dienste im Netz zu nutzen.

Vor allem im Zusammenhang mit Bezahlprozessen, in denen man Dienstleistungen mit digitalem Geld erwirbt, kommt man um die Bekanntgabe der eigenen Bankinformationen sowie der Namens- und Adressangabe nicht herum. Etwas anders verhält es sich mit Social-Media-Aktivitäten, wo sich Nutzer zumindest in den meisten Fällen der Klarnamenpflicht entziehen können, indem sie sich mit einem Pseudonym einloggen. Doch auch an dieser Stelle lauern genügend Schlupflöcher.

Risiken minimieren – so schützen Sie sich effektiv vor Datenklau

Sowohl technisch als auch aus eigenem Antrieb heraus gibt es einige Mittel und Wege das Risiko zu minimieren selbst Opfer eines digitalen Datenraubs zu werden. Je länger man sich als Nutzer im Internet bewegt, desto mehr bekommt man ein Gefühl dafür, welche Indizien für eine Phishing-Domain, kritische Webseiten mit Malware oder gefälschte E-Mails mit kostenlosen Gewinnen sprechen.

Ein gesundes Maß an Skepsis ist meist der erstbeste Schutz gegen unseriöse Angebote. Hier gilt das Fazit: Je verlockender das Angebot, desto unwahrscheinlicher der seriöse Mehrwert, der sich hinter diesem verbirgt. Kaum ein Unternehmen verschenkt freiwillig und grundlos iPhones oder kostspielige Reisen – auf der anderen Seite wird Sie kein seriös geführtes Kreditinstitut oder ein Online-Handel auffordern, einem Link zu folgen, um eine bestimmte Aktion auszuführen.

Von der technischen Seite aus gesehen ist die Verwendung eines guten Antivirenprogramms ein guter erster Schritt. Darüber hinaus verfügen Webbrowser bereits über Schutzmaßnahmen gegen Phishing-Domains und Webseiten, die versuchen Schadprogramme oder  bösartige Installationen vorzunehmen. Browser prüfen jede angesurfte Webseite darauf, ob ein registrierter Versuch von Betrug vorliegt. Zu diesem Zweck werden bekannte Listen geprüft und regelmäßig aktualisiert, Sicherheitszertifikate vergeben uvm.

Surfen Sie besser Webseiten über Ihre abgespeicherten Lesezeichen an, anstatt dem Weiterleitungs-Link einer E-Mail zu vertrauen. Ihre persönlichen Account-Informationen lassen sich direkt im Anmeldebereich des Anbieters verwalten – surfen Sie die Ursprungsseite am besten nur über einen vertrauenswürdigen Link an.

Prüfen Sie eingehende Mails anhand der URL, anhand des Textes, anhand von Auffälligkeiten wie Schreibfehler, unpersönlicher Anrede usw. auf die Echtheit. Folgen Sie keinen weiterführenden Links unseriös erscheinender E-Mails und befragen Sie Google nach ähnlichen Fällen, in denen Nutzer bereits Opfer dieser Attacken wurden.

Sollte eine Google-Suche keinen Erfolg versprechen, steht Ihnen ein direkter Anruf beim Online-Anbieter bevor. Der Kundenservice hilft Ihnen in diesen Fällen schnell und direkt zu prüfen, ob es sich um eine Betrugs-Mail handelt, die Sie getrost in den Papierkorb wandern lassen können.

Über Browser Security

Browser Security ist Ihr Browser-Add-on zum Schutz vor Phishing-Domains und gefährlichen Malware-Angriffen. Vertrauen Sie unserer Live-Protection und der E-Mail-Kontrolle für ein bedenkenloses Surf-Erlebnis und schützen Sie sich effektiv vor Datenklau!

 
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