Sicher im Urlaub – Tipps gegen Datenklau im Ausland

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Den Daten auf Ihren mobilen Geräten droht im Urlaub Gefahr von mehreren Seiten. An erster Stelle sind hier natürlich Kriminelle zu nennen, die sich die Sorglosigkeit von Urlaubern zunutze machen, um an Login-Daten und andere Informationen zu gelangen. Aber auch die Gefahr, das Smartphone schlicht zu verlieren, ist am Strand sicher größer als zu Hause.


Frau mit Hut liegt auf einer Liege am Strand mit ihrem Smartphone

Vor allem im Urlaub sollte man mit persönlichen Daten vorsichtig umgehen. (haveseen / shutterstock.com)

Datenschutz bei der Einreise

In einigen Ländern wie den USA können die Probleme mit der digitalen Privatsphäre schon bei der Einreise anfangen. Hier müssen alle Endgeräte und Datenträger vorgezeigt werden und in einigen Fällen wollen die Behörden die Daten auch prüfen. Der von Experten erteilte Ratschlag lautet hier „nackt rein, nackt raus“. Alle persönlichen oder vertraulichen geschäftlichen Daten sollten vor der Reise gesichert und vom Gerät gelöscht werden. Dasselbe gilt vor der Ausreise. Wenn Sie Daten unbedingt auf der Reise benötigen, kommt zum Beispiel ein Cloud-Speicher infrage.

Datenklau von gestohlenen Geräten

Wird das Smartphone oder der Laptop gestohlen, sollte den Dieben der Zugriff auf die Daten möglichst erschwert werden. Das einfachste Mittel dazu besteht darin, eine möglichst kurze Zeit für die Sperre des Geräts bei Nichtnutzung einzustellen. Zusätzlich sollten die auf dem Gerät gespeicherten Daten verschlüsselt werden. Als wirksam hat sich auch der Diebstahlschutz erwiesen, der zum Beispiel eine Ortung des gestohlenen Geräts ermöglicht.

Sichere Anmeldeverfahren nutzen

Viele Online-Dienste erlauben heute eine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Ähnlich wie beim Geldautomaten beruht diese auf dem Prinzip „Besitz und Wissen“. Am Geldautomaten müssen Sie die Karte besitzen und die PIN wissen. Auch bei Online-Diensten müssen Sie zunächst die Anmeldedaten kennen. Was Sie zusätzlich besitzen müssen, hängt vom gewählten Verfahren ab. Es kann zum Beispiel ein Handy sein, an das bei der Anmeldung ein Code gesendet wird, oder eine Karte für den Kartenleser.

Offene WLANs sind eine Gefahrenquelle

An Bahnhöfen und Flughäfen sowie in Hotels sind offene WLANs verbreitet, für die kein Passwort benötigt wird. Wenn Sie solche offenen Netze nutzen, können andere Nutzer im selben Netz Ihre Kommunikation mit sehr einfachen Mitteln verfolgen. Die absolute Minimalanforderung bezüglich der Sicherheit lautet in solchen Netzen, Anmeldedaten nur über eine verschlüsselte Verbindung zu senden, die Sie daran erkennen, dass die Adresse mit https:// beginnt. Für das Online-Banking oder für den Zugriff auf vertrauliche Geschäftsunterlagen sollten solche offenen Netze aber absolut tabu sein. Vergessen Sie bitte nicht, dass sich Smartphones in der Standardeinstellung automatisch mit verfügbaren WLANs verbinden. Wenn Sie diese automatische Verbindung nicht deaktivieren, können Sie durchaus auch unbemerkt über ein offenes Netz surfen. (Nebenbei: Auf Schiffen und Fähren kann es sehr teuer werden, wenn sich Ihr Smartphone automatisch mit dem Netz eines Anbieters verbindet, der eine Kommunikation via Satellit herstellt.)

Schutz vor Viren aktuell halten

Die Versuchung ist groß, während des Urlaubs auf Updates des Virenscanners und des Schutzes vor Malware zu verzichten – kann das nicht bis nach dem Urlaub warten? Nein, das ist keine gute Idee! Angriffe mit Malware nutzen oft bis dahin unbekannte Sicherheitslücken aus. Die Hersteller der Software bieten dann im Regelfall innerhalb weniger Tage Patches an, um die Sicherheitslücke zu schließen. Und die Anbieter von Virenscannern stellen oft schon am Tag nach dem Auftauchen des neuen Schädlings Updates bereit, um diesen zu erkennen und zu entfernen. Solche Angriffe finden nahezu täglich statt. Wer die automatischen Updates zwei oder drei Wochen lang deaktiviert, ist daher ein leichtes Ziel für die Hacker. Schwierig wird es natürlich, wenn kein WLAN zur Verfügung steht, weil Updates über langsame Mobilfunkverbindungen wirklich lästig (und gegebenenfalls teuer) sind.

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