Symantec IST-Report deckt beunruhigende Entwicklungen im Bereich Online-Sicherheit auf

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Mit der Veröffentlichung des neuen “Internet Security Threat Reports” geht Symantec als Software-Hersteller für Sicherheitslösungen bereits in die 21. Auflage. Dabei legen die Sicherheitsexperten auf beunruhigenden 81 Seiten dar, wie es ihrer Einschätzung nach um die Online-Sicherheit im Jahr 2015 bestellt war.


Screenshot vom Decklblatt des IST-Reports

Der IST-Report des Herstellers von Sicherheitslösungen im Software-Bereich deckt die Probleme auf, die 2015 die Online-Sicherheit gefährdeten. (Screenshot: Symantec IST-Report)

Bereits in den ersten Zeilen der einleitenden Zusammenfassung wird klar: die schiere Zahl in Umlauf gebrachter Malware wurde auch im vergangenen Jahr nicht kleiner und prognostiziert für die Zukunft keinen absehbar sinkenden Trend, sondern eher das genaue Gegenteil.

Dabei zeigen die Sicherheitsexperten auf, dass 2015 mehr als 430 Millionen neue Malware-Varianten entdeckt wurden – was einem Anstieg von 36 Prozent entspricht. Es sind Unmengen an Sicherheitslücken auf seriösen Webseiten gefunden worden und Cyberkriminelle verschieben bei Angriffen auf Unternehmensebene die Grenzen des Machbaren immer weiter nach hinten. Zero-Day-Lücken sollen sich im vergangenen Jahr sogar mit 125 Prozent in ihrem Auftreten mehr als verdoppelt haben – was den letzten Trendprognosen widerspricht, die metaphorisch eher vom “Erreichen eines Plateaus” ausgingen.

In ihrem Report beziehen sich die Symantec-Verfasser dabei nicht nur auf die Sicherheit von Webseiten und Unternehmensdatenbanken. Vielmehr zeichnen sie unter anderem mit der allgemeinen “Mobile-Security” oder der drastisch ansteigenden Zahl von vernetzten Haushalts- und Gebrauchsgegenständen ein allumfassendes Bild einer Sicherheits-Studie – die nach eigenen Angaben allerdings durch die kaum greifbaren Ausmaße nur “an der Oberfläche der Gefahrenlandkarte kratzt”.

Herausforderungen im Bereich der übergreifenden Sicherheitsgewährleistung von vernetzten Geräten

Insgesamt umfasst der “Internet Security Threat Report” von Symantec über 80 Seiten, die sich mit Sicherheitsthemen in Bezug auf die übergeordneten Schwerpunkte Social Media, E-Mail, Cloud- und Infrastrukturen und den “unter Beschuss genommenen” Zielen solcher Angriffe auseinandersetzen.

Der Report ist frei verfügbar und kann kostenlos von der Herstellerseite heruntergeladen werden, auf die wir im Folgenden verlinken. Wir haben nur einen kleinen Ausblick auf die Informationen aus dieser Sicherheitsstudie zusammengefasst, doch bereits durch diesen Fetzen zeichnet sich ab: das Thema digitale Sicherheit im Zeitalter der digitalen und geräteübergreifenden Vernetzung wird mehr und mehr zu einer zentralen Frage für jeden Einzelnen.

Übergreifende Sicherheitslösungen und die flächendeckende Erkenntnis, dass der Schutz der eigenen Daten – sowohl privat als auch beruflich – mehr in den Fokus rücken muss, wird die Herausforderung der kommenden Jahre darstellen.

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