Tipps für einen sicheren Windows-PC

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Windows-PCs sind aufgrund ihrer großen Verbreitung ein bevorzugtes Angriffsziel für Hacker. Außerdem ist Windows ein beliebtes Betriebssystem für Einsteiger, weswegen Hacker viele ungeschützte Systeme vorfinden.


Schwarze Tastatur mit dem Windows Symbol auf einer Taste

Mit diesen Tipps kann der eigene Windows-Rechner schon um einiges sicherer gemacht werden. (Tadas Sar / unsplash.com)

„Die größte Sicherheitslücke sitzt vor dem Rechner“ ist zum geflügelten Wort in der Branche geworden. Sie können den Hackern aber einen Strich durch diese Rechnung machen, wenn Sie einige Tipps beherzigen.

Nutzerrechte einschränken

Ein Nutzerkonto mit Administrator-Rechten sollten Sie nur verwenden, wenn Sie diese Rechte tatsächlich benötigen, um beispielsweise Software zu installieren. Heute ist nahezu jeder PC ständig mit dem Internet verbunden und daher ständig der Gefahr durch Malware aus dem Web ausgesetzt. Wenn Sie unabsichtlich ein Schadprogramm aus dem Internet laden und starten, wird es mit Ihren aktuellen Benutzerrechten ausgeführt. Daher ergibt es Sinn, auch die eigenen Rechte einzuschränken. Die neuen Windows-Versionen machen Ihnen dies übrigens leichter. Wenn Sie für ein Programm doch einmal Admin-Rechte benötigen, brauchen Sie sich nicht komplett neu anzumelden. Sie können einfach mit der rechten Maustaste auf das Icon klicken und „Als Administrator ausführen“ auswählen.

Nutzen Sie die Windows Firewall

Schädlinge gelangen nicht nur dadurch auf den Rechner, dass User beispielsweise auf infizierten Seiten surfen. Hacker scannen heute PCs aktiv auf mögliche Sicherheitslücken und versuchen, eine Verbindung von außen aufzubauen. Selbst wenn Sie keinen Browser geöffnet haben, kann also im Hintergrund Malware auf Ihren Rechner gelangen. Die Windows Firewall (oder eine andere Firewall) blockiert viele eingehende Verbindungen. Wenn Sie selbst kein Experte sind, sollten Sie sich auf die werksseitigen Voreinstellungen der Firewall verlassen und keine eigenen Regeln implementieren. Firewall-Regelwerke erfordern sehr viel Detailwissen über Software und Internetprotokolle.

Windows Updates nicht deaktivieren

Windows Updates können manchmal lästig sein, weil sie einige Zeit in Anspruch nehmen. Insbesondere in Gebieten ohne schnelle Internetanschlüsse können große Updates auch einige Stunden dauern. Aber es führt leider kein Weg daran vorbei, Sicherheitslücken zu schließen, wenn diese bekannt werden. Wenn ein Update ansteht, können Sie den genauen Zeitpunkt wählen und es gegebenenfalls auch nachts durchführen lassen. Nachdem das Update aber gestartet wurde, sollten Sie es auf keinen Fall abbrechen. Die Folge könnte ein unbrauchbares System sein.

Virenscanner – das alte Thema

Unternehmen berichten noch immer davon, dass zum Beispiel in Word-Dokumenten in Bewerbungen alte Makroviren gefunden werden, die aus der Zeit der Jahrtausendwende stammen. Weil jeder Virenscanner diese prähistorischen Monster heute findet, muss daraus gefolgert werden, dass noch immer viele Rechner ohne jeglichen Virenschutz im Netz unterwegs sind. Dafür gibt es nun wirklich keinen Grund, weil auch zahlreiche kostenlose Virenscanner zur Verfügung stehen, die einen guten Schutz bieten. Ein Virenscanner gehört heute zur absolut notwendigen Grundausstattung. Weil täglich tausende neue Varianten von Schadsoftware auftauchen, gilt auch für den Virenscanner, dass automatische Updates zugelassen werden sollten.

Sichern Sie Ihren WLAN-Router

Eigentlich sollte das WLAN-Passwort regelmäßig geändert werden, aber in der Praxis tun das nur wenige Nutzer. Aber zumindest einmal sollten Sie das unbedingt tun und das werksseitig voreingestellte Passwort ändern. Das gilt übriges für jeden Internet-Router. Hacker wissen, dass viele Nutzer dies nicht tun. Viele Angriffe sind daher erschreckend simpel: Die Hacker suchen einfach nach Routern, die noch mit dem voreingestellten Passwort betrieben werden. So einfach sollte es ihnen niemand machen!

Der Browser – ein Thema für Fortgeschrittene

Der Browser ist die Achillesverse jedes Rechners. Es gehört zu den Aufgaben eines Browsers, so ziemlich alles ausführen zu können, was im Internet angeboten wird. Dies bietet Hackern zahlreiche Angriffspunkte. Zu jedem modernen Browser werden viele Erweiterungen angeboten, die das Surfen sicherer machen. Dazu zählen zum Beispiel Plugins, mit denen die Ausführung von Scripten unterbunden wird. Allerdings schränken alle diese Browser-Erweiterungen auch die Funktionalität ein. Probieren Sie es einfach aus! Wenn irgendetwas nicht mehr funktioniert, können Sie die Erweiterungen jederzeit deaktivieren oder entfernen.

Über Browser Security

Browser Security ist Ihr Browser-Add-on zum Schutz vor Phishing-Domains und gefährlichen Malware-Angriffen. Vertrauen Sie unserer Live-Protection und der E-Mail-Kontrolle für ein bedenkenloses Surf-Erlebnis und schützen Sie sich effektiv vor Datenklau!

 
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