Tipps & Tricks um dein Internet kindersicher zu machen

Keine Kommentare
 

Das Internet ist ein gefährlicher Ort für Kinder. Die drohenden Gefahren lassen sich grob in drei Kategorien einteilen. Zunächst besteht eine Suchtgefahr durch zu intensive Nutzung. Außerdem finden sich im Internet unzählige Inhalte, die für Kinder einfach ungeeignet sind und zu denen Kinder daher keinen Zugang haben sollten.


Junge sitzt mit Kopfhörern vor 3 PC Bildschirmen

Das Internet birgt für Kinder viele Gefahren und unpassende Inhalte. (ExplorerBob / pixabay.com)

Die größte Gefahr geht von Straftätern aus, die gezielt die Naivität von Kindern ausnutzen. Dabei geht es längst nicht nur um Sexualstraftäter. Manchmal wollen Einbrecher beispielsweise auch nur herausfinden, wann die Familie nicht zu Hause ist.

Nutzungszeiten der Kinder einschränken

Früher waren es die Fernsehzeiten, die Eltern aus guten Gründen für ihre Kinder begrenzen wollten. Heute geht es eher darum, die Nutzung des Internets zeitlich einzugrenzen. Dazu ist es nicht erforderlich, zu rigorosen Maßnahmen wie dem Wegschließen der Geräte zu greifen. Stattdessen können Sie folgende Optionen nutzen.

Routerzeit begrenzen

Alle aktuellen WLAN-Router erlauben es, verschiedene Nutzerprofile anzulegen. Sie können für die einzelnen Profile sowohl strikte Zeitbegrenzung („täglich von 11 bis 18 Uhr“) als auch variable Zeitkonten („täglich maximal drei Stunden“) definieren oder auch beides miteinander kombinieren.

Rechnerzeit beschränken

Wenn Ihnen nicht nur die Internetnutzung Sorgen bereitet, sondern auch die zu intensive PC-Nutzung, können Sie auch diese beschränken. Bei Windows 10 Rechnern können Sie beispielsweise im „Windows Defender Security Center“ unter “Familienoptionen” für die PC-Nutzung dieselben Einschränkungen festlegen, die oben für den Router beschrieben wurden.

Inhalte blockieren

Für Kinder ungeeignete Inhalte zu blockieren ist ein Thema, dessen sich inzwischen alle großen Hersteller angenommen haben. Für alle wichtigen Browser stehen Browsererweiterungen zur Verfügung, die wahlweise eine Whitelist- oder eine Blacklist-Strategie erlauben. Sie können also entweder nur bestimmte Seiten zulassen oder gezielt Seiten sperren. Auch Nutzerprofile für Suchmaschinen leisten guten Dienste, da jede große Suchmaschine über einen „Familienfilter“ oder Ähnliches verfügt, der zumindest die meisten für Kinder ungeeigneten Seiten aus den Suchergebnissen herausfiltert.

Spezielle Suchmaschinen für Kinder

Für Kinder bis zu einem Alter von etwa zehn Jahren empfehlen Experten nahezu einhellig eine konsequente Whitelist-Strategie. Das liegt im Wesentlichen daran, dass für diese Altersgruppe nahezu das gesamte Internet ungeeignet ist. Selbst auf seriösen Nachrichtenportalen finden sich viele Videos, die nicht kindgerecht sind. Wenn Sie sogar die Homepages der Tagesschau oder des ZDF blockieren möchten, kommen Sie mit Blacklists offenbar nicht mehr weiter. Um ein kindgerechtes Mini-Internet zu schaffen, leisten spezielle Kindersuchmaschinen wie „fragfinn“ gute Dienste, die Sie als Startseite für Ihre Kinder nutzen können.

Apps blockieren

Auch auf dem Smartphone können Sie mit Profileinstellungen viel erreichen. Eine einfache Methode besteht darin, für die Nutzerprofile der Kinder die Installation von Apps zu unterbinden. Wenn Ihnen dies zu restriktiv erscheint, können Sie in den App-Stores der jeweiligen Hersteller verschiedene Altersstufen für die Profile auswählen. Damit werden alle Apps ausgeblendet, die für die jeweilige Altersstufe nicht freigegeben sind.

Mobbing und anderes kriminelle Verhalten

Ab einem gewissen Alter werden Ihre Kinder über Soziale Medien, SMS, Mail, Messenger oder andere Portale auch via Internet kommunizieren. Dies birgt Gefahren, bei deren Abwehr Sie als Eltern sich kaum auf technische Hilfsmittel verlassen können. Keine Kindersicherung wird erkennen, ob die anonyme vermeintlich zwölfjährige Freundin auf dem Kinder- und Jugendportal nicht in Wahrheit ein Erwachsener mit finsteren Absichten ist. Anfangs sollten Sie die Kommunikation Ihrer Kinder daher überwachen (Chatprotokolle, Mails, SMS…). Ab wann das nicht mehr erforderlich ist, können nur Sie selbst entscheiden.

Verhaltensregeln

Ansonsten sollten Sie Ihren Kindern frühzeitig ein paar wichtige Verhaltensregeln vermitteln, gewissermaßen die aktualisierte Variante von „Nicht zu Fremden ins Auto steigen“ aus Ihrer eigenen Kindheit: Auf anonymen Plattformen sollten Ihre Kinder niemals Informationen wie den realen Namen, die Adresse, die Telefonnummer oder Ähnliches preisgeben. Tabu sind selbstverständlich auch Verabredungen zu realen Treffen mit anonymen Freunden aus dem Internet.

Über Browser Security

Browser Security ist Ihr Browser-Add-on zum Schutz vor Phishing-Domains und gefährlichen Malware-Angriffen. Vertrauen Sie unserer Live-Protection und der E-Mail-Kontrolle für ein bedenkenloses Surf-Erlebnis und schützen Sie sich effektiv vor Datenklau!

 
Keine Kommentare

Kommentar hinterlassen